Diesen Artikel möchte ich dem “Android Developer Phone 1″ widmen. Es ist im Internet auch oft unter den Abkürzungen “adp1″ oder “DevPhone” zu finden.
Viele Android-Fans kennen das G1 von T-Mobile oder das HTC Magic von Vodafone und es steht noch ein ganzer Haufen neuer Android Phones in den Startlöchern. Jedoch wissen nur wenige, dass es schon lange bevor das G1 offiziell in Deutschland erhältlich war ein weiteres sehr interessantes Gerät zu kaufen gab und noch gibt.
Das DevPhone
Dieses Gerät besitzt die selbe Hardware wie das offizielle G1 von T-Mobile. Oberflächlich betrachtet könnte man sogar sagen es sei genau das selbe Gerät. Bei genauerer Betrachtung erkennt man jedoch ein paar ganz beachtliche Unterschiede.
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Spezielle Optik
Das DevPhone sieht dem offiziellen schwarzen G1 zum verwechseln ähnlich. Der einzige optische Unterschied ist das recht nette Muster mit dem kleinen Android Roboter auf der Rückseite.
Nachtrag: Das DevPhone gibt es leider nur mit englischer Tastatur, was nicht jedermans Sache ist. Mit etwas Übung kommt man damit jedoch innerhalb weniger Wochen problemlos klar.
In Deutschland gibt es bei T-Mobile nur die weiße Version des G1 zu kaufen, welches auf Grund seiner hellen und freundlichen Optik auch ohne Muster etwas attraktiver wirkt. Das großes Manko der weißen Version ist aber die ebenfalls weiße Tastatur. Die sehr helle Beschriftung der Tasten führt leider zu einer sehr unangenehmen und schlechten Lesbarkeit.
Das Innenleben
- Root-Rechte
- Entsperrter Boot-Loader
- Kein Sim-Lock
Besonders interessant ist, dass das DevPhone Standartmäßig mit Root-Rechten ausgeliefert wird. Viele sehr nützliche Anwendungen für Android setzen Root-Rechte vorraus. (z.B. Tethering mit aNetshare)
Dank eines speziellen entsperrten Boot-Loaders kann man das Gerät mit einem beliebigem unsignierten Betriebssystem bespielen. Damit kann man problemlos Android Betriebssysteme auf das Handy laden, welche nicht von Google stammen und spezielle Features enthalten.
Auch ist das DevPhone frei von Sim-Lock oder ähnliche Sperrmechanismen. Daher kann man das Handy mit einer Sim-Karte von einem beliebigem Mobilfunk-Anbieter verwenden. Man muss auch keinen Vertrag mit T-Mobile oder einem anderen Anbieter abschließen um an das Gerät zu kommen.
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Bei Google einkaufen!
Da das DevPhone für Entwickler gedacht ist kann man es nur bestellen, nachdem man sich bei Google als solcher registriert hat. Hierfür muss man sich für den Android Market anmelden, welche Entwicklern die Möglichkeit gibt ihre Anwendungen zu veröffentlichen.
http://www.android.com/market/
Jeder kann sich Registrieren. Die Registrierung kostet 25 Dollar. Hat man dann den Zugang zum Android Market kann man nach dem einloggen ein DevPhone für 399 Dollar bestellen. Alle Kosten für Versand, Zoll und Co. sind in den “Versandkosten” von ca. 140 Dollar enthalten. Eine Lieferung in die U.S.A. ist sogar kostenlos. Gezahlt wird per Kreditkarte. Man sollte auch beachten, dass man sich pro Account nur ein Gerät bestellen darf.
Leider ist der Preis relativ hoch. Es ist daher Ratsam einen Blick in eBay zu werfen um sich über den aktuellen realen Marktwert zu informieren und Schnäppchen zu finden.
Wenn man dann noch den Dollar/Euro Kurs im Hinterkopf behält steht dem Kauf eines Android DevPhones nichts mehr im Weg.
Nachtrag: Abschließend könnte man sagen, dass das normale G1 für den “Durchschnitts-Anwender” von den Funktionen her vollkommen ausreichend ist. Wer jedoch zu den Benutzern zählt, welche die technischen Möglichkeiten des Gerätes voll aureizen wollen (z.B. MultiTouch), sollte sich zu mindest einmal mit dem Gedanken beschäftigt haben ein DevPhone zu kaufen.
Nachtrag: Ein paar weitere recht interessante Aspekte gibts in den Kommentaren zu diesem Artikel zu lesen.


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